Der Vertrauenspastor wird von der Pastorenschaft gewählt, um die Interessen der Pastoren gegenüber den Gemeinden, Landesverband und BEFG zu vertreten.

Der Vertrauenspastor arbeitet im Vertrauensrat mit. Der Vertrauensrat vertritt die Pastorenschaft in folgenden Aufgabenbereichen gemäß den Grundsätzen der Pastorenschaft:

Seelsorge: Der Vertrauensrat ist für die seelsorgerische Betreuung der Pastoren verantwortlich. Er nimmt die damit verbundenen Aufgaben in der Regel durch den Vertrauenspastor im Landesverband wahr.

Fortbildung: Der Vertrauensrat fördert in Zusammenarbeit mit dem Theologischen Seminar und den Studienleitungen in den Landesverbänden die berufliche Fortbildung der Pastoren. Zu dieser Förderung gehören der Konvent der Pastorenschaft und die Studientagungen in den Landesverbänden. Außerdem wirkt der Vertrauensrat mit bei der Fortbildungstagung für Pastoren im Anfangsdienst.

Dienstrecht: Der Vertrauensrat wird entsprechend den Ordnungen des Bundes in bestimmten Fällen angehört.

Weitere Infos www.vertrauensrat.de

Die Pastorenschaft bietet auf regionaler Ebene Tagungen an. Diese Klausurzeiten dienen der Weiterbildung, bieten Raum zur Information wie zur Beratung dienstlicher Fragen und fördern den kollegialen Zusammenhalt der Pastorinnen und Pastoren einer Vereinigung (Landesverband) im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG).

Die Weiterbildung geschieht in der Regel durch Einladung eines meist theologischen Fachreferenten, dessen Impulse bearbeitet und diskutiert werden. Referent/inn/en werden dabei nicht nur aus dem Bereich des eigenen Kirchenbundes gewonnen. Gelegentlich werden Exkursionen zur Vertiefung oder Ergänzung angeboten.

Im Bereich der dienstlichen Fragen werden aktuelle Entwicklungen des BEFG - insbesondere der Pastorenschaft - beschrieben und beraten. Die Studientagungen sind auch der Ort, an dem die regionale Pastorenschaft ihre Beschlüsse fasst und Wahlen vornimmt.

Der kollegiale Zusammenhalt wird über die beschriebenen Aspekten hinaus etwa in kulturellen Angeboten oder dem informellen Austausch gelebt und gefördert. Von besonderer Bedeutung sind die gemeinsamen Zeiten der geistlichen Besinnung, die sich im Tagungsgottesdienst verdichten.

Die Organisation und Durchführung der Studientagungen liegt bei den Studienleiter/innen, die von der regionalen Pastorenschaft gewählt werden. Die Koordination ihrer Arbeit auf Bundesebene wird aus ihrer Mitte auf eine/n von ihnen delegiert.

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