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Wie Gestaltung, Zusammenarbeit mit Moderatoren, Pastoren und Planung der Anbetung für den Gottesdienst so ineinander greifen, dass Gott geehrt wird und es den Menschen leicht fällt, in die Gegenwart Gottes zu treten.

Für eine Predigt muss der Prediger sich vorbereiten – für Leiter und Mitwirkende des Anbetungsteils im Gottesdienst gilt dasselbe. Es beginnt bei der Auswahl der Lieder für das Repertoire, das Einbringen der Lieder in die Gemeinde und die Ausarbeitung der konkreten Anbetungszeit im Gottesdienst. Und Gott hat das letzte Wort - auch mitten im Gottesdienst.

Zu diesem Praxisseminar trafen sich am 10.03.2018 in der EFG Ludwigsburg 19 Musiker und Musikteamleiter aus Baden-Württemberg. Referenten waren Katrin Bienmüller und 4 weitere Mitarbeiter aus der Friedenskirche in Braunschweig.

Es wurden Grundlagen, Erfahrungen und konkrete Hilfestellungen für dieses breite Spannungsfeld vermittelt. Einige Themenfelder:

  • Erarbeitung von Textaussagen neuer Lieder – darauf achten, dass die Aussagen mit der  Theologie in der Gemeinde übereinstimmen
  • Wie viele neue Lieder verträgt „meine“ Gemeinde? Die Gemeinde wird ein Lied 2-3 mal öfter hören müssen als die Musiker, um sicher mitsingen zu können.
  • Gestaltungstipps für eine effiziente Probe (Workshop)
  • Aufbau eines Anbetungsteils – Hinführung der Gottesdienstbesucher
  • Was ist bei Arrangements zu beachten (Workshop)
  • Was, wenn es mal knirscht…es arbeiten Menschen miteinander (Workshop). Wichtig: offene Kommunikation innerhalb des Teams als auch mit den Moderatoren und Pastoren. „Lass die anderen an Deinen Gedanken teilhaben, damit sie dich verstehen können.“

Jeder Teilnehmer hatte die Gelegenheit, an 2 der Workshops teilzunehmen.

Am Abend gestaltete das Team aus Braunschweig einen Anbetungsgottesdienst für die Teilnehmer des Seminars und die gastgebende Gemeinde.

Fazit der Teilnehmer und der Referenten: Wir nehmen viel in unsere Gemeinden mit – es war ein toller Tag!

Klaus Wagner

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